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Babyakne - Hauterkrankung, aber ungefährlich
Wie kann ich meinem Kind helfen?
Babyakne, wissenschaftlich bekannt unter dem Namen Acne neonatorum oder Neugeborenenakne, beschreibt Akne, die bereits im Neugeborenenalter auftritt. Jedes fünfte Kind ist in den ersten 6-8 Wochen von diesem Hautausschlag betroffen.
Doch die Pickelchen sehen schlimmer aus, als sie sind. Die Haut des Kindes ist vor allem im Bereich der Wangen, dem Kinn und der Stirn entzündet, gereizt und es treten Mitesser auf. Bei einem stärkeren Verlauf erscheinen auch offene Papeln, Pusteln und die Haut beginnt zu eitern.
Ursachen der Babyakne
Für die Pickel im Neugeborenenalter sind hauptsächlich Hormone der Mutter verantwortlich. Das Baby erlebt eine hormonelle Umstellung: Während der Schwangerschaft und der Stillphase lagern sich bei dem Kind die mütterlichen Hormone ein, regen Öldrüsen an und verursachen dadurch die Babyakne. Die Hormone der Mutter werden über die Muttermilch oder über die Plazenta dem Baby zugeführt. Das Ganze ist ein natürliches Ereignis des menschlichen Körpers und erfreulicherweise nicht auf eine Allergie oder Unverträglichkeit zurückzuführen. Die Probleme, die die mütterlichen Hormone dem Baby bereiten, sind völlig ungefährlich und schmerzfrei - im schlimmsten Fall juckt Babyakne ein wenig.
Wie kann man Babyakne behandeln?
Es kann sein, dass die Haut aufgrund der Babyakne sehr schnell fettig wird. Zur Reinigung sollte man das Gesicht mit lauwarmem Wasser sanft abwaschen und leicht trocken tupfen. Bitte vermeiden Sie es, die Haut übermäßig zu reinigen, da diese dadurch nur noch mehr gereizt wird. Außerdem sollten kleine Pickelchen nicht zu oft berührt oder gar ausgedrückt werden. In sehr seltenen Fällen muss man der Babyakne mit Arzneimitteln, Salben und Cremes, entgegenwirken, doch dies sollte nur der Kinderarzt entscheiden.
Die gute Nachricht lautet: Die Babyakne verschwindet meist in ein bis vier Monaten von selbst, ohne dass sich dabei Narben bilden. Nach kurzer Zeit wird Ihr Kind wieder wundervolle, zarte und weiche Babyhaut haben.
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