Gesellschaft
Gerne gelesene Infos
- Radikal abnehmen: Die David Kirsch Diät
- Salbei & Co: Hausmittel gegen Halsschmerzen
- Erlösung von einer Qual: Hausmittel gegen Durchfall
- Alternative zur Schulmedizin? Irisdiagnose
- Die letzten Euros retten: Zwangsversteigerung von Immobilien
- Möglichst einfach: Beikost für Babys
- Gegen Herzschmerz: Mittel gegen Liebeskummer
Gesetzliche Krankenversicherung
Ärztliche Versorgung ist (noch) für jeden garantiert
Die gesetzliche Krankenversicherung bildet eine der tragenden Säulen im sozialen Netz der Bundesrepublik Deutschland. Diese Form der Versicherung sorgt dafür, dass jeder Mensch in unserem Land unabhängig von Alter, Herkunft und finanzieller Situation Anspruch auf ärztliche Versorgung hat.
Die gesetzliche Krankenversicherung ist Bestandteil eines Arbeitsvertrages: Den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern wird ein gewisser prozentualer Anteil des Arbeitsentgelts abgezogen, der Arbeitgeber trägt die andere Hälfte bei, um die erforderliche Summe zu finanzieren. Wer sich selbständig macht, kann sich bei einer gesetzlichen Krankenkasse freiwillig versichern.
Da bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern Besserverdienende entsprechend mehr in die gesetzliche Krankenversicherung einbezahlen, ergibt sich hieraus ein Modell gesellschaftlicher Solidarität mit denjenigen, die nicht viel, noch nichts oder nichts mehr leisten können. Um etwa kinderreiche Familien nicht über Gebühr zu belasten, gibt es im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung die Familienversicherung, die bedeutet, dass nicht arbeitende Ehepartner sowie Kinder über den oder die alleinverdienende Person mit versichert sind. Alleinstehende fangen mit ihren Beiträgen die dafür anfallenden Kosten auf, was mitunter zu Debatten über die soziale Gerechtigkeit aufkommen lässt.
Die zunehmende Überalterung der Gesellschaft wird das System der gesetzlichen Krankenversicherung aller Voraussicht nach auf eine harte Probe stellen: Immer weniger Beitragszahler werden die immer weiter ausufernden Kosten für immer mehr hilfsbedürftige Personen übernehmen müssen, was nach Stand der Dinge zu geradezu absurden Beitragssätzen führen würde. Es scheint daher unabdingbar zu sein, dass die gesetzliche Krankenversicherung einer Reform unterzogen wird.
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben

