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Krampfadern-Behandlung: Methoden und Risiken

Eine Operation kann unansehnliche Venen beseitigen

Bei einer Krampfadern-Behandlung entfernt der Arzt erweiterte Venen, auch Varikose genannt, durch einen operativen Eingriff.  Besonders häufig treten Krampfadern bei Schwächen des Bindehautgewebes auf und werden auch durch andere Faktoren wie eine Schwangerschaft oder mangelnde Bewegung begünstigt. Sind Krampfadern erst einmal entstanden, können sie nur operativ entfernt werden.   Vorbeugend und lindernd wirken allerdings der Einsatz von Kompressionsstrümpfen, kalte Kneipgüsse sowie verschiedene Cremes und Umschläge. Auch ausreichende Bewegung und eine gesunde, fettarme Ernährung können dazu beitragen, die Venen zu entlasten.


Methoden der Krampfadern-Behandlung

Krampfadern-Behandlung durch Stripping
Zu den bekanntesten operativen Methoden der Krampfadern-Behandlung gehört das Stripping. Dabei trennt der Arzt die Vene zunächst durch kleine Einschnitte oben und unten vom Blutgefäßsystem ab. Dann wird die Krampfader mit einer Sonde vollständig aus dem Bein entfernt. Anschließend verknotet der Operateur die nun funktionslosen Venenenden, so dass sie unterbunden werden. Normalerweise werden beim Stripping aber auch feine Nervenfasern, kleine Seitenäste der Vene und Lymphgefäße in Mitleidenschaft gezogen, so dass sich nach dem Eingriff große Blutergüsse bilden. Bewegungstherapie leistet einen entscheidenden Beitrag zur Heilung, außerdem müssen Patienten für etwa 3 Monate nach der Operation Kompressionsstrümpfe der Klasse II tragen.

Krampfadern-Behandlung mit dem Laser
Schonender als die Stripping Methode ist die Behandlung mit dem Laser.  Dabei wird die Krampfader mit einer Nadel punktiert und Laser- Energie in das Innere der Vene transportiert. So erfolgt eine Schrumpfung und der dauerhafte Verschluss der Vene. Das Blut wird dann zu anderen Venen umgeleitet.

Krampfadern-Behandlung durch Radiofrequenz-Therapie
Ähnlich wie bei der Behandlung mit dem Laser wird die Vene nicht entfernt, sondern durch die Wärmeenergie von Radiowellen im Körper verschlossen.  Auch diese Methode ist weniger schmerzhaft als das Stripping. Sowohl bei der Laser- als auch bei der Radiofrequenz-Behandlung besthet allerdings das Risiko, dass Reste der erweiterten Adern im Körper bleiben und so erneut Krampfadern entstehen.

Krampfadern-Behandlung durch Sklerotherapie

Unter eine Krampfadern-Behandlung durch Sklerotherapie versteht man die Verödung der Venen durch das Einspritzen eines Medikaments. Durch das Verödungsmittel wird die Innenschicht der Gefäße geschädigt und die Vene schließlich zerstört. Risiken bei dieser Methode können unter anderem allergische Reaktionen gegen das Medikament sowie Nervenschädigung und eineThromboembolie sein.